
Vor kurzem nahmen die 6. Klassen unserer Schule an einem spannenden Webinar von Law4school teil. Großes und wichtiges Thema ist dabei die Aufklärung an Schulen zum Thema Cybermobbing – in diesem Fall als interaktives Online-Seminar. Im Werbeflyer zur Veranstaltung heißt es: „Cybermobbing stellt die Opfer vor das Problem, dass sie häufig nicht wissen, wer die Täter sind, da diese oftmals anonym agieren. Sie ziehen sich immer mehr zurück und hoffen, dass ihnen jemand aus dieser Situation heraushilft.“
Aufmerksam folgten die Zuhörer den Ausführungen der Anwältin Gesa von Schwerin. Diese zeigte Videos Betroffener, schilderte echte Fälle und stellte zwischenzeitlich auch Fragen an die Schüler. In der Klasse wurde dann gemeinsam abgestimmt, welche Antworten gegeben werden. Grundsätzlich geht es nicht nur um die Rolle der Opfer, sondern auch der Täter und um Fragen wie: Wie schnell verbreiten sich Fotos im Internet? Kann man die „Lawine“ stoppen? Was, wenn meine „Freunde“ die Fotos schon weitergeleitet haben? usw. Auch über rechtliche Möglichkeiten und Konsequenzen wird informiert. Die am häufigsten falsch beantwortete Frage war übrigens folgende: Wer zahlt Strafe, wenn der Täter minderjährig ist? Die Eltern? NEIN – der Täter selbst, wenn er dann Geld verdient…
