Im Rollstuhl sitzen oder mit Händen sprechen?

Kinderhochschule mit dem Team der Inklusiven Bildung M-V am 23. Februar 2024

Kinder sind oft unsicher wie sie mit Menschen umgehen sollen, die eine Beeinträchtigung haben. Im Rahmen der Kinderhochschule der Hochschule Neubrandenburg hatte unsere Klasse 6b die Gelegenheit, in den Räumen der Inklusionswerkstatt im Rahmen eines Seminars zum Thema „Inklusion“ einen Einblick in den Alltag von Menschen mit einer körperlichen und/oder kognitiven Beeinträchtigungen zu erhalten. Anhand von 3 Stationen wurde den Kindern spielerisch die Gebärdensprache und der Einsatz eines Rollstuhls vermittelt. Außerdem hatten alle die Möglichkeit, einen „Einblick“ in den Tag einer sehbeeinträchtigten Person zu bekommen, indem man selbst mit verbundenen Augen Aufgaben des Alltags erfüllte. Die 13 Schüler waren begeistert und haben auch viele Fragen gestellt, wie z. B.: Wie soll ich mich verhalten? Wie viel Nähe ist okay? Was darf ich sagen, was nicht? Können sie überhaupt arbeiten?

Helene: „Wir haben uns in einen Rollstuhl gesetzt und verschiedene Übungen gemacht, z. B. Tür öffnen und schließen, rückwärts und über einen Bordstein fahren.“

Hannes: „Mir wurde klar wie schwer es ist, sich zu verständigen ohne sprechen zu können… ich habe gelernt, beeinträchtige Menschen, wie jeden anderen, zu akzeptieren.“